Wärmepumpen-Check: Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus?

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Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Gebäude, Heizung und Zielen, jede mit einem Klick – Sie erhalten sofort eine erste Einschätzung: Heizlast-Indikation, passender Wärmepumpen-Typ, Investitionsrahmen, Förderhöhe und Amortisation. Kostenlos, ohne Anmeldung – für Bremen, Ottersberg und ganz Norddeutschland.

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Worauf es beim Umstieg ankommt

Wichtigster Hebel ist die Vorlauftemperatur: Jedes Grad weniger spart rund 2,5% Strom. Prüfen Sie mit dem 48-Stunden-Test, ob Ihre Räume auch bei ~50 °C Vorlauf warm bleiben. Zu kleine Heizkörper lassen sich gezielt gegen größere Heizflächen tauschen – eine Fußbodenheizung ist kein Muss.

Achten Sie auf Aufstellort und Schallschutz (40 dB(A) nachts an Schlafräumen) und prüfen Sie die Kombination mit Photovoltaik – sie senkt die Betriebskosten deutlich. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind im Bestand der schnelle Standard, Erdwärme lohnt eher im Neubau.

Der Check liefert eine erste Indikation. Die genaue Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erfolgt nach Auftragserteilung – daraus können sich technische und wirtschaftliche Anpassungen ergeben, die wir vorab gemeinsam mit Ihnen abstimmen.

Häufige Fragen zum Wärmepumpen-Check

Ja. Über 87% der Wärmepumpen laufen ohne Fußbodenheizung – auch im Altbau. Entscheidend sind eine passende Auslegung und eine moderate Vorlauftemperatur, oft genügt es, einzelne Heizkörper gegen größere Heizflächen zu tauschen.

Ein einfacher Test: Drosseln Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer jetzigen Heizung für 48 Stunden auf etwa 50 °C. Bleiben die Räume warm, ist Ihr Haus gut für eine Wärmepumpe geeignet. Unser Check führt Sie durch alle relevanten Faktoren.

Heizkörper reichen in den meisten Fällen. Sind einzelne zu klein, hilft der Tausch gegen größere Niedertemperatur-Heizkörper. Eine Fußbodenheizung ist nicht zwingend.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind günstig, schnell installiert und der Standard im Bestand. Sole-/Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) sind effizienter, brauchen aber Erschließung und lohnen eher im Neubau. Unser Check schlägt den passenden Typ vor.

Moderne Geräte sind leise. Nachts gelten an Schlafräumen 40 dB(A) (TA-Lärm). Mit Aufstellort und ggf. Schallschutzhaube lässt sich der Pegel deutlich senken.

Je niedriger, desto effizienter: Jedes Grad weniger spart rund 2,5% Strom. Zielkorridor sind 35–55 °C. Liegt Ihr Bedarf darunter, läuft die Wärmepumpe besonders sparsam.

Je nach Typ und Aufwand meist im Bereich 25.000–45.000 €. Mit KfW-Förderung (seit der BEG-Reform bis zu 80%) bleibt oft ein deutlich geringerer Eigenanteil. Der Check liefert Ihnen einen individuellen Investitionsrahmen.

Seit der BEG-Reform (Anträge ab 21. Juli 2026) sind über die KfW bis zu 80% der förderfähigen Kosten möglich (max. 28.000 € je Wohneinheit im Einfamilienhaus, also bis zu 22.400 € Zuschuss). Details berechnet unser Förderrechner.

Das hängt von Strompreis, Effizienz (JAZ) und Förderung ab. Nach Förderung und mit guter Auslegung – ggf. plus PV – amortisiert sich die Anlage häufig im mittleren einstelligen Jahresbereich. Der Check schätzt Ihre Amortisation.

Ja. Eigener PV-Strom senkt die Betriebskosten der Wärmepumpe deutlich – je nach Anlage um 30–50%. Ob sich ein Pufferspeicher lohnt, hängt vom Objekt ab.

Passende Ratgeber

Unverbindliche Ersteinschätzung – ersetzt keine Vor-Ort-Beratung und Heizlastberechnung.