Wärmepumpen-Angebote: Kostenfallen vermeiden
Die Verbraucherzentralen warnen vor lückenhaften Angeboten beim Wärmepumpen-Einbau. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg verglich nach eigenen Angaben rund 60 eingereichte Angebote von Fachfirmen; die geprüften Kostenvoranschläge für Wärmepumpe samt Einbau reichten dabei von 29.000 bis 62.000 Euro. Auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wertete zwischen Herbst 2024 und Frühling 2025 160 Angebote aus und fand ebenfalls lückenhafte Angebote und eine riesige Kostenspanne.
Besondere Vorsicht gilt bei der Kennzeichnung „bauseits". Weisen Anbieter etwa Fundamentarbeiten oder Elektroinstallationen als „bauseits" aus, bedeutet das, dass diese Leistungen überhaupt nicht im Angebot enthalten sind – Hauseigentümer müssen sie selbst organisieren und bezahlen. Laut Verbraucherzentrale handelt es sich dabei nicht selten um Beträge im fünfstelligen Bereich, die ein auf den ersten Blick günstiges Angebot am Ende deutlich verteuern.
Wer unsicher ist, kann den kostenlosen Wärmepumpen-Angebotsvergleich der Verbraucherzentralen nutzen: Verbraucher können bis zu drei Angebote hochladen und sich telefonisch oder per Video von Experten beraten lassen. So lassen sich versteckte Lücken erkennen, bevor der Vertrag unterschrieben wird.
Geprüfte Fakten & Quellen
- Die geprüften Kostenvoranschläge für Wärmepumpe samt Einbau reichten von 29.000 bis 62.000 Euro (VZ Baden-Württemberg). — Quelle
- 'bauseits' ausgewiesene Leistungen (z.B. Fundament, Elektro) sind nicht im Angebot enthalten und kommen zusätzlich auf Verbraucher zu, nicht selten im fünfstelligen Bereich. — Quelle
- Verbraucher können beim Angebotsvergleich bis zu drei Angebote einreichen und sich beraten lassen. — Quelle
- Die VZ Rheinland-Pfalz wertete 160 Angebote von Herbst 2024 (Okt) bis Frühling 2025 (Mai) aus und fand lückenhafte Angebote und eine riesige Kostenspanne. — Quelle
- Die VZ Baden-Württemberg verglich nach eigenen Angaben rund 60 eingereichte Wärmepumpen-Angebote von Fachfirmen. — Quelle