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    Markt & Studie

    Gewässer als Wärmequelle: BDW und BWP kooperieren

    Der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) und der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) haben eine verstärkte Zusammenarbeit angekündigt, um Oberflächengewässer für die Wärmeversorgung nutzbar zu machen. Hintergrund sind unter anderem die 50.000 bestehenden wasserwirtschaftlichen Infrastrukturen in Deutschland. Im BWP sind 1.300 Unternehmen organisiert, von denen 95 Prozent der verbauten Anlagen stammen; der BDW vertritt 2.700 Einzelmitglieder durch 11 Landesverbände.

    BWP-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel bezeichnet Gewässer als bislang unterschätzte, aber sehr hochwertige erneuerbare Wärmequellen, die gerade in Verbindung mit Großwärmepumpenanlagen einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Dekarbonisierung ganzer Städte leisten können. BDW-Vertreter Dr. Ronald Steinhoff sieht in Wasserkraftanlagen mit ihrer wasserwirtschaftlichen Infrastruktur wertvolle Bausteine für integrierte Energiekonzepte.

    Die geplante Zusammenarbeit umfasst die Sichtbarmachung von Gewässerpotenzialen, die Identifikation von Genehmigungshemmnissen, die Entwicklung gemeinsamer Positionen, die Dokumentation bewährter Praktiken sowie die Vernetzung zwischen Betreibern und Planern. Die deutsche Wärmepumpen-Branche beschäftigt 70.000 Menschen und erzielt einen Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro; derzeit sind 2 Millionen Wärmepumpen in Deutschland in Betrieb.

    Zur Originalquelle (Bundesverband Wärmepumpe (BWP))

    Geprüfte Fakten & Quellen

    • BDW und BWP kündigten eine verstärkte Zusammenarbeit an, um Oberflächengewässer für die Wärmeversorgung nutzbar zu machen.Quelle
    • Ca. 50.000 bestehende wasserwirtschaftliche Infrastrukturen in Deutschland; über 1.300 Unternehmen im BWP; rund 95 Prozent der verbauten Anlagen von BWP-Mitgliedern.Quelle
    • BDW: rund 2.700 Einzelmitglieder, 11 Landesverbände.Quelle
    • Branche: rund 70.000 Beschäftigte, rund 3,5 Milliarden Euro Jahresumsatz, knapp zwei Millionen Wärmepumpen in Betrieb.Quelle
    • Zitate Dr. Martin Sabel und Dr. Ronald Steinhoff wörtlich bestätigt.Quelle
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